Sportverein 1920 Leiselheim e. V.
Sportverein 1920 Leiselheim e. V.

Interview mit Jasmin Bresler

 

 

Im Interview : Jasmin Bresler

Björn:

Hallo Jasmin, seit fast einem Jahr bist Du nun Mitglied unserer SVL-Familie. Wie fällt Dein Fazit bisher aus? Wie war die Integration für Dich und welche weiteren Erkenntnisse hast Du in der Anfangszeit gemacht?

 

Jasmin:

Hallo Björn, mein Fazit fällt bisher eher positiv auf. Im SVL ist es ganz anders als ich es kennengelernt habe, man hat Spaß aber gleichzeitig nimmt man die ganze Sache auch ernst, denn man will schließlich auch Erfolg haben. Die Integration habe ich mir am Anfang schwieriger vorgestellt, da ich Anfangs immer sehr zurückhaltend bin aber die Spielerinnen und Trainer haben mich herzlichst aufgenommen und mich immer wieder integriert, was mich wirklich sehr gefreut hat und einen direkt einen guten Eindruck gemacht hat. Ich fühle mich richtig wohl in der SVL-Familie. 

 

Björn:

Kommen wir auf die Mannschaft zu sprechen. Zwischen der letzten Saison und dieser Saison gibt es schon Unterschiede was die Mannschaft betrifft. Welche hast Du erkannt und was gibt Dir Hoffnung das auch der Aufschwung in den nächsten Monaten so sein wird?

 

Jasmin:

In der letzten Saison bin ich ja erst zur Hälfte gekommen, trotzdessen hab ich erkannt, dass wir ziemlich stark zusammen gewachsen sind und ein richtiges Team geworden sind. Unsere jetzige Tordifferenz im Vergleich zur letzten Saison ist definitiv besser geworden, was mir auch Hoffnungen für die nächsten Monate gibt. Aber auch dass wir so stark zusammen gewachsen sind gibt mir, und ich glaube auch jedem anderen in unserem Team, große Hoffnungen für die nächsten Monate. 

 

Björn:

Nun bist Du auf dem Platz zwar eine ruhiger Person,dennoch steckst Du nicht davor zurück auch mal kritische Worte zu sprechen. Dies muss auch im Fussball so sein und kommt auch gut an. Welche Bedenken bzw. kritischen Worten findest Du aktuell nach ungefähr der Hälfte der Hinrunde?

 

Jasmin:

Größtenteils bin ich zufrieden, jedoch ist die Kommunikation ein großer Punkt den ich immer wieder ansprechen könnte. Am Anfang der Saison war die Kommunikation wirklich mal da und auch gar nicht so schlecht aber dies hat irgendwie in den letzten Wochen wieder abgenommen, was wirklich sehr schade ist und ich gerne wieder ändern möchte.

 

Björn:

Ein paar Worte zu Deiner eigenen Leistung wenn Du die letzte Saison mit dieser vergleichst...

 

Jasmin:

Ich kann meine eigene Leistung nie so wirklich einschätzen aber ich denke jeder wird von Zeit zu Zeit stärker, vor allem wenn man es will und auch viel dafür tut. Und dadurch, dass man die letzte Saison gespielt hat, möchte man natürlich in der jetzigen Saison viel besser sein und möglichst keine Fehler machen. 

 

Björn:

Nun merkt man das Du eine sehr individuell einsetzbare Spielerin bist und hast zu Beginn deiner Zeit in Leiselheim eher als Flügelspielerin über außen im Mittelfeld begonnen,ehe man deine gute Zweikampfstärke erkannt hatte und Du zurück in die Innenverteidigung gewandert bist. Zwischenzeitlich beweisst Du aber auch dein gutes Auge und deine gute Übersicht im zentralen Mittelfeld. Auf welcher Position fühlst Du Dich am wohlsten und wo empfindest Du kannst Du der Mannschaft am besten helfen?

 

Jasmin:

Im zentralen Mittelfeld fühle ich mitlerweile sehr wohl, Anfangs war es ungewohnt aber jetzt hab mich gut dort eingespielt und ich denke im zentralen Mittelfeld kann ich der Mannschaft am besten helfen. 

 

Björn:

Nun hast Du nicht von kleinauf beim SVL gespielt. Erzähl uns mal wie Du zum Fussball gekommen bist, was deine ersten Vereine waren und wie dein gesamter Weg war bis du letztendlich zum SVL gekommen bist immerhin hattest Du einen weiten Weg aus der Landeshauptstadt Berlin ins kleine Leiselheim...

 

Jasmin:

Ich habe als ich 8 Jahre alt war angefangen Fußball zu spielen. Es wurde damals als AG in meiner Schule angeboten und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Der Trainer dieser AG war gleichzeitig auch Trainer einer Jungen Fußballmannschaft im FC Strausberg. Nachdem ich ein paar mal in dieser AG war, bot er mir an mal zum Training der Jungen zu kommen, weil er Potenzial in mir sah. Natürlich nahm ich seie Anfrage an und es machte mir auch Spaß, von da an spielte ich nun richtig aktiv Fußball. Jedoch gefiel es mir dort nach einiger Zeit nicht mehr, weil man einfache Dinge nicht organisieren konnte etc. Also wechselte ich in eine andere Mannschaft (SG Bruchmühle) und dort kannte ich schon einige Spieler. Diese Mannschaft löste sich dann irgendwie wohl auf und ich wechselte zum SG Klosterdorf. Auf diesen Verein kam ich durch eine Freundin mit der ich in einer Klasse war. Dort spielte ich dann bis ich ca 16 war und ab da an musste ich dann bei den Frauen spielen. Also suchte ich eine Frauenmannschaft in meiner Nähe und fand auch eine (SV blau-weiß Petershagen-Eggersdorf). Dort kannte ich die Trainieren, denn Sie war damals schon meine Trainerin bei den Jungen. Dann löste sich diese Mannschaft ebenfalls auf und ich bin mit ein paar anderen Spielerinnen zum FC Wacker Herzfelde gewechselt und das war meine letzte Mannschaft vor dem SVL.

 

Björn:

Wie bist Du auf den SV Leiselheim aufmerksam geworden? Was waren deine ersten Eindrücke damals?

 

Jasmin:

Als ich nach Worms gezogen bin, wollte ich unbedingt weiter mit dem Fußball machen und habe Freunde gefragt ob sie wüssten wo ich hin könnte. Eine Freundin die damals in Biancas Klasse war, meinte dann zu mir, dass Sie jemanden kennt der Fußball spielt. Dann hab ich Bianca kontaktiert und bin somit dann zum SVL gekommen. Meine ersten Eindrücke waren sehr positiv, da die Mannschaft mir schnell sympathisch wurde und es waren alle von Anfang an sehr nett zu mir.

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